Ja, Grütze ist auch ein Nahrungsmittel
Heute wurde uns das Wasser von den Stadtwerken von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr abgestellt. Ganz normaler Vorgang, jeder konnte den Zettel lesen, den ein freundlicher Wasserwerker tags zuvor an die Eingangstür getackert hatte. Einigen Kollegen fiel das heute morgen um 8.30 Uhr schlagartig auch wieder ein.
Das schränkte die Produktion frischer Grütze natürlich nicht unerheblich ein. Genauso beeinträchtigte der Wassermangel auch den Betrieb des Fusionsreaktors. Wasser dient auch hier als Moderator, um die Reaktionsfreudigkeit der Grützeteilchen einzudämmen. Was hätten wir in dieser Stunde für eine funktionierende, gefüllte Grützezapfanlage gegeben. Aber die Marketingverantwortlichen hatten alle Anlagen zu einer Vertriebstagung mitgenommen. Alles für die Show.
Schade um die schöne Grütze. Wieder mussten mehrere Kilo unseres Rohstoffs mangels Kühlung entsorgt werden. Das ist glücklicherweise einfacher als bei unseren kernspaltenden Kollegen, aber auch mit Auflagen versehen. Alles, was nicht direkt von Betriebsangehörigen verwertet werden kann, findet seinen Weg zu den Kantinen der Bundeswehr oder Studentenmensen. So geht nichts verloren. Wieder ein Argument für Energie aus Grütze. Das läßt einen doch motiviert weiterwerkeln.
Am 10. Juni 2006 um 12:22 Uhr
Na hoffe mal die Grütze fließt wieder dahin wo sie soll
Wirken sich Siege unsere Nationalmanschaft eigentlich auf die Grützenachfrage aus?
Am 10. Juni 2006 um 14:02 Uhr
Wir haben das gestern mal getestet … der Grützespender funktioniert, der Nachteil ist nur, wenn das 6L-Grützefass leer ist, dauert das runterkühlen auf die 3° Betriebstemperatur wieder einen knappen Tag.
Um voll konkret auf die Frage zu antworten: klar, die Nachfrage steigt deutlich! Und falls Bertis Buben doch versagen sollten spendet dir Grütze den nötigen Trost!