Archiv der Kategorie ‘Grundlagen‘

Alternative Energien

Dienstag, den 6. Juni 2006

Gut, die Rohstoffe werden knapper und beispielweise Kohle reicht aucht nicht mehr so lange. Oft nicht mal bis Monatsende. Das ist ein lustiger Kalauer in Kraftwerkerkreisen, der sich auch noch über Jahre halten wird.

Deswegen befassen wir uns ja auch mit der Grützealternative. Jedoch gibt es auch Skeptiker unter den Forschern die schon seit langem vor der Endlichkeit der Grütze als Ressource zur Stromerzeugung warnen. Egal ob rot oder grün (die Grütze, nicht die politische Haltung) – irgendwann, so unken sie, wird es die pflanzlichen Rohstoffe, die ja unbestritten zur Grützeproduktion vonnöten sind nicht mehr geben. Umweltverschmutzung, Ozonloch, Klimawandel etc. tragen dazu bei, dass keine heimischen Beeren mehr in ausreichender vorhanden sein werden. Mit Beerenimporten aus dem Ausland würden wir uns abhängig machen, ganz abgesehen von der evtl. unterschiedlichen stofflichen Zusammensetzung dieser Importfrüchte, die sich nachteilig auf die Stromausbeute auswirken kann.

Götterspeise galt daher für einige Zeit als alternativer Energieträger. Erste Versuchsreihen verliefen vielversprechend. Jedoch gab es Probleme mit dem Marketing. Es wurde in einer kleinen Marktforschung untersucht, wie potenzielle Kunden die Energiegewinnung aus Götterspeise bewerten und ob sie dieses Verfahren unterstützen würden. Es gab Reaktionen aus einer Ecke, mit der wir nicht gerechnet hatten: Glaubensgemeinschaften. Obwohl es keine Ablehung gegen die Energieform als solche gab, konnten sich Vertreter monotheistische Religionen nicht recht mit der Pluralform “Götter” anfreunden. Unsere Marketingabteilung gab schließlich die Richtlinie heraus, dass künftige Energiequellen auf konfessionelle Unbedenklichkeit zu überprüfen sind.

Grütze bei Wikipedia

Dienstag, den 30. Mai 2006

http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCtze

Ist ein guter Beitrag zur ersten Orientierung.

Grundsätzliches über die Arbeit im Grützekraftwerk

Montag, den 29. Mai 2006

Zunächst möchte ich nur kurz das allgemeine Arbeitsumfeld näher beschreiben, bzw. ich möchte darauf hinweisen, dass es sich hierbei nicht um ein Corporate Blog handelt, sondern um ein persönliches Blog von meinem Kollegen und meiner Wenigkeit. Zum einen schreiben wir dieses Blog, um die Wartezeiten zwischen den einzelnen Testfahrten des Reaktors zu verkürzen, zum anderen, um mit der Außenwelt in Kontakt zu bleiben. Die Schichten hier sind relativ lang.

Betrieben wird dieser Reaktor von einem Konsortium verschiedenster Energiekozerne, Nahrungsmittelhersteller und den Bayerischen Staatsministerien für Kunst, Unterricht, Wissenschaft, Kultur, Ernährung, Reaktorsicherheit, Umwelt, Wirtschaft, Landwirtschaft und Forsten. (Offiziell sind die Zuständigkeitsbereiche natürlich anders verteilt, aber in der Summe kommt das hin.)

Kurz zum Grützekraftwerk an sich. Es handelt sich hier um einen Forschungsreaktor, dessen Zweck vor allem darin besteht, die Energiegewinnung aus Grütze weiterzuentwickeln. Kurz gesagt untersuchen wir hier die Möglichkeiten der Stromerzeugung aus der Grützespaltung und der Grützefusion. Spaltversuche haben bisher gezeigt, daß grüne Grütze hier eine erheblich höhere Ausbeute an Energie aufweist als die korrepondierende rote Grütze. Im Fusionsreaktor betreiben wir die in den letzten Jahren stetig verfeinerte Fusion von roter und grüner Grütze. Dieser klassische Ansatz scheint sich durchzusetzen, aber die Meinungen sind auch hier gespalten.

Soviel für heute, jetzt ist Zeit für einen kleinen Kontrollgang.

Google Alerts

Donnerstag, den 27. April 2006

Google ist echt klasse … irgendwann stehen die Jungs vor der Tür, klingeln: “Sie wollten heute Ihrer Auto tanken – wir haben das schon für erledigt!” – “Äh danke.” … bis dahin gibt’s die Google-Alerts, wo man automatisch die News zum Gewünschen Thema per eMail bekommt.
Selbstverständlich habe ich das gleich ausprobiert … nicht dass uns die nächste Verhaftung wieder durch die Lappen geht ;)