Archiv der Kategorie ‘Grütze‘

… und Grütze bei 3°

Donnerstag, den 8. Juni 2006

Nachdem das Problem der Entsorgung der Grützebrennstäbe noch nicht endgültig gelöst ist – neben dem Verfüttern in der Kantine oder dem Werksverkauf der ausgelutschten Brennstäbe ist unsere Marketingabteilung auf eine geniale Idee gekommen: Die Brennstäbe werden zuerst in unserem Hochsicherheitstrakt unter Hochdruck und bei -40°C in Grützefässer umgefüllt. Die Fässer kommen dann in den gut-sortierten Grützehandel.
Diese Fässer werden beim Kunden dann in eine Grützezapfanlage eingeführt, die die potentielle Kundschaft vorher separat erwerben muss. Dieser wird aber stets mit quasi “braufrischer” Grütze belohnt, die noch perfekt temperiert ist. Der gemeine Grütze-Junkie muss dieses Gerät einfach haben, finden zumindest unsere Marketing-Leute. Auch wenn die Grützefässer das doppelte kosten wie Grütze in unseren Gläsern – dafür ist es in den Gläsern nicht so frisch. Unsere Marktstudien (bzw. die Studien unserer Marketing-Fuzzis) haben aber ergeben, dass dies die Kundschaft gerne in Kauf nimmt. Da bin ich ja mal gespannt – nächste Woche ist Verkaufsstart. Wir Mitarbeiter dürfen – oder besser: müssen – die Geräte natürlich testen, d.h. nach Feierabend nimmt heute jeder Kollege eine Zapfanlage und ein Grützefass nach Hause mit.

In freudiger Erwartung verbleibe ich bis dahin an meinem Arbeitsplatz.

Alternative Energien

Dienstag, den 6. Juni 2006

Gut, die Rohstoffe werden knapper und beispielweise Kohle reicht aucht nicht mehr so lange. Oft nicht mal bis Monatsende. Das ist ein lustiger Kalauer in Kraftwerkerkreisen, der sich auch noch über Jahre halten wird.

Deswegen befassen wir uns ja auch mit der Grützealternative. Jedoch gibt es auch Skeptiker unter den Forschern die schon seit langem vor der Endlichkeit der Grütze als Ressource zur Stromerzeugung warnen. Egal ob rot oder grün (die Grütze, nicht die politische Haltung) – irgendwann, so unken sie, wird es die pflanzlichen Rohstoffe, die ja unbestritten zur Grützeproduktion vonnöten sind nicht mehr geben. Umweltverschmutzung, Ozonloch, Klimawandel etc. tragen dazu bei, dass keine heimischen Beeren mehr in ausreichender vorhanden sein werden. Mit Beerenimporten aus dem Ausland würden wir uns abhängig machen, ganz abgesehen von der evtl. unterschiedlichen stofflichen Zusammensetzung dieser Importfrüchte, die sich nachteilig auf die Stromausbeute auswirken kann.

Götterspeise galt daher für einige Zeit als alternativer Energieträger. Erste Versuchsreihen verliefen vielversprechend. Jedoch gab es Probleme mit dem Marketing. Es wurde in einer kleinen Marktforschung untersucht, wie potenzielle Kunden die Energiegewinnung aus Götterspeise bewerten und ob sie dieses Verfahren unterstützen würden. Es gab Reaktionen aus einer Ecke, mit der wir nicht gerechnet hatten: Glaubensgemeinschaften. Obwohl es keine Ablehung gegen die Energieform als solche gab, konnten sich Vertreter monotheistische Religionen nicht recht mit der Pluralform “Götter” anfreunden. Unsere Marketingabteilung gab schließlich die Richtlinie heraus, dass künftige Energiequellen auf konfessionelle Unbedenklichkeit zu überprüfen sind.

Grütze bei Wikipedia

Dienstag, den 30. Mai 2006

http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCtze

Ist ein guter Beitrag zur ersten Orientierung.